Steckbrief
Tapio
Kompakte ungarische Landsorte mit aufrechten gelben Schoten
- Name
- Tapio
- Lateinisch
- Capsicum frutescens ‚Tapio‘
- Herkunft
- UngarnEuropa & Nahost
- Schärfegrad
- 65.000 – 15.000 SHU, siehe DatenbankGemessene Werte gibt es für die Tapio nicht. Der Bereich entspricht ihrem Schärfegrad 6.
Beschreibung
Die Tapio ist eine alte ungarische Landsorte. Sie wächst niedrig und kompakt, meist nur rund 30 Zentimeter hoch, und steht dadurch sehr stabil, im Topf ebenso wie im Beet. Dazu ist sie ausgesprochen ertragreich.
Ihre 3 bis 5 Zentimeter langen Schoten wachsen aufrecht wie kleine Kerzen über dem Laub. Zuerst sind sie hellgelb bis cremefarben, bei voller Reife färben sie sich sattrot. Weil die Früchte nach und nach reifen, können an einer Pflanze beide Farben gleichzeitig leuchten. Mit Schärfegrad 6 ist sie mittelscharf.
Bei mir wächst sie auf der Terrasse in einem Topf. Die Fotos in der Galerie zeigen sie im September 2024 mit den ersten hellgelben Schoten. Im Oktober 2026 habe ich sie neu ausgesät, mehr dazu unter Anzucht 2026.
Bildergalerie
Anzucht 2026
Im Herbst 2026 ziehe ich die Tapio neu an, diesmal in einer hydroponischen Anzuchtstation. Die Samen keimen dort in kleinen Substratstöpseln unter durchsichtigen Hauben, versorgt mit Wasser und Nährlösung. Eine Pflanzenlampe liefert das Licht, daher kommt auch das violette Leuchten auf dem Foto.
- Methode
- Hydroponische Anzuchtstation
- Aussaat
- Gekeimt
- Keimdauer
- 14 Tage
Aussaat
Die Samen kommen in die Anzuchtstation, jeder in einen eigenen Substratstöpsel.
Gekeimt
Der erste Sämling ist da und zeigt seine beiden Keimblätter.
Fortsetzung folgt
Hier halte ich fest, wie sich die Pflanze entwickelt.
Geeignet in der Küche für
- Frisch in Salaten und SalsasFein geschnitten bringen die gelben oder roten Ringe Farbe und eine spürbare, aber nicht übermächtige Schärfe.
- Ungarische KüchePasst zu Gulasch, Lecsó und deftigen Eintöpfen, ganz nach dem Vorbild ihrer Heimat.
- EinlegenKlein und fest, eignen sich die Schoten gut zum Einlegen in Essig, auch ganz.
- Würzöl und EssigEin paar Schoten in Öl oder Essig geben mit der Zeit Schärfe und Aroma ab. Für Öl am besten getrocknete Schoten verwenden.
- Getrocknet und gemahlenRot ausgereift lassen sie sich gut trocknen und zu Flocken oder Pulver mahlen.